Stalin und das sowjetische „Rüstungswunder“

Frankreich, 2022
bis 10:25
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260504085500
VPS 00:00

Übersicht

Unmittelbar nach Beginn des deutschen Überfalls 1941 entschied der sowjetische Machthaber Josef Stalin, kriegswichtige Industriebetriebe weit weg von der Front ins Landesinnere zu verlagern. Fabriken wurden demontiert, auf Züge verladen und dort wiederaufgebaut, wo sie für die Wehrmacht und die deutsche Luftwaffe nicht erreichbar waren: ein kriegsentscheidender Vorteil.

Themen

    Details

    Am 22. Juni 1941 überfallen deutsche Truppen die Sowjetunion. Der Angriff mit dem Decknamen „Unternehmen Barbarossa“ gilt bis heute mit drei Millionen Soldaten als größte Militäroperation der Geschichte. Der Blitzkrieg ist kompromisslos und brutal; in wenigen Wochen wird der Westen des Riesenreichs überrannt. Diktator Josef Stalin beschließt, die gesamte Rüstungsindustrie umzusiedeln, um sie vor den Kämpfen in Sicherheit zu bringen, außerhalb der Reichweite der Wehrmacht.Ganze Flugzeug-, Panzer-, Geschütz- und Stahlwerke werden Stück für Stück abgebaut, die Maschinen auf unzählige Eisenbahnwaggons verladen - ein in dieser Dimension beispielloser Vorgang. Innerhalb weniger Monate nehmen die Betriebe fernab des Geschützdonners die Produktion wieder auf.Ein Kraftakt, der in der Geschichtsschreibung über den Zweiten Weltkrieg wenig Beachtung findet, zumal diese Schlacht nicht von heldenhaften Soldaten, sondern von einfachen Leuten geschlagen wird: Zivilisten, darunter viele Frauen, Jugendliche und sogar Kinder, kämpfen in den Fabriken bis zum Sieg über Hitler-Deutschland.Die Massenproduktion von Panzern und Flugzeugen führte letztlich zu einem kriegsentscheidenden Vorteil für die Rote Armee, deren logistischer Wucht die Wehrmacht spätestens seit der Niederlage von Stalingrad kaum noch etwas entgegensetzen konnte.

    Hinweis

    Synchronfassung, Audiodeskription

    Personen

    Regie:Gil Rabier


    TVinfo
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