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«Verstosse gegen die Regeln oder ignoriere sie», das ist das künstlerische Credo von Helen Frankenthaler. Sie ist eine der wichtigsten amerikanischen Künstlerinnen der Nachkriegszeit. Das Kunstmuseum Basel gibt Einblick in ihr eindrucksvolles Schaffen.
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Spontan, emotional, ungegenständlich - nach den traumatischen Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs suchten die Künstlerinnen und Künstler in den USA nach einem Neuanfang: Eine davon war Helen Frankenthaler. Regisseurin Maria Anna Tappeiner porträtiert sie gemeinsam mit Lee Krasner und Joan Mitchell in ihrem Film «Malen ohne Regeln». Keine der drei Frauen hätte sich je als «weibliche Malerin» bezeichnet. In der Abstraktion fanden sie eine Sprache, die Geschlechterkategorien überwindet. Das Kunstmuseum Basel zeigt Frankenthalers farbintensive, meist grossformatige Werke in der bislang grössten Ausstellung in Europa.
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