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Wenn sich die kühle Trockenzeit dem Ende zuneigt, erkunden Kurzkopf-Gleitbeutler im Norden Australiens die Blätterdächer der weiten Savanne der Kimberley-Region. Die indigene Bevölkerung beginnt nun mit kontrollierten Brandrodungen. First Nations Rangers wachen über einzigartige Geschöpfe, die die Hitze im Schutz von Sandsteinen überleben.
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Zum Ende der kalten Trockenzeit wird das Wetter im Norden Australiens wieder wärmer. Kurzkopf-Gleitbeutler kommen aus ihren Baumhöhlen und erkunden die Blütenpracht. Vor der Zeit der großen Hitze nimmt die indigene Bevölkerung gemeinsam mit Umweltschützern kontrollierte Brandrodungen vor. So minimieren sie das Risiko von gefährlichen Steppenbränden in der Trockenzeit und machen die Savanne auch für Tiere wie die prächtige Gouldamadine sicher.
Wenn das Wetter umschlägt, beginnt in einem anmutigen Luftschauspiel für Tausende von Libellen die Paarungszeit. In der sogenannten Wilbooroo-Zeit steigen die Temperaturen, die Landschaft trocknet weiter aus. Das Schwinden der Feuchtgebiete zwingt die großen Krokodile in die übrig gebliebenen Wasserläufe. Der Platzmangel führt zu Kämpfen zwischen den mächtigen Raubtieren.
In der extremen Hitze der sogenannten Lalin-Zeit sind die meisten Wasserstellen versiegt. Nur noch hoch spezialisierte Tiere überleben diese Zeit in der Savanne und der Wüste in Kimberley - so wie die Schmalfuß-Beutelmaus.
Wenn sich die Luft in der trockenen Savanne in der sogenannten Jirrbal-Zeit elektrisch auflädt, kommt es zu spektakulären Blitzschlägen. Einer von ihnen löst ein verheerendes Feuer aus und ein junger Kurzkopfgleitbeutler muss sich aus den Flammen flüchten.
Wenn sintflutartige Regenfälle den Durst des Landes stillen, ist die Wilkarra-Zeit gekommen: Das Leben kehrt zurück und entfaltet sich einmal mehr in voller Pracht.
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