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Es war ein emotionales, beschwerliches und wagemutiges Unternehmen, dass Prinz Georg zur Lippe zusammen mit seiner Frau Prinzessin Alexandra eingegangen ist: Nach der Wende kaufte der Adelige das mit Ende des Zweiten Weltkriegs enteignete Familienschloss Proschwitz nahe der sächsischen Stadt Meißen samt Weinbergen nach und nach zurück und erweckte es zu neuem Leben. Reporterin Birgit Muth hat den studierten und promovierten Landwirt und seine Frau, eine renommierte Journalistin, auf ihrem Schloss in Sachsen besucht, um mehr über das Abenteuer „zurück in die Heimat der Vorfahren“ zu erfahren. Alles andere als mit offenen Armen wurden die sogenannten ehemaligen „Klassenfeinde“ in Meißen empfangen. Mit Durchhaltevermögen, Überzeugungskraft und Charme hat das Prinzenpaar Schloss Proschwitz als kulturelles Zentrum wiederbelebt. Nicht nur zum „Tag des Offenen Weingutes“, sondern bei vielen anderen kulturellen Festen kommen Besucher aus nah und fern, um im Schlosspark bei Musik, einem guten Tropfen und inspirierenden Begegnungen die Seele baumeln zu lassen.
Für Reporterin Birgit Muth öffnete das Prinzenpaar nicht nur seine privaten Bereiche, sondern ließ auch Einblicke in emotionale Höhen und Tiefen ihres Projekts „Aufbau Ost“ nehmen.
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