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Aba Lewit hat lange geschwiegen. Nun spricht er zum ersten Mal im deutschen Fernsehen über die bestialischen Verbrechen, die ihm und vielen anderen im
Holocaust angetan wurden. So gewährt der heute 94-jährige Einblicke in seine Überlebensstrategien eines fünfjährigen Martyriums: In der Kanalisation des Konzentrationslagers Plászow entdeckt er von Mitinhaftierten weggeworfene Golduhren und Brillanten, sammelt diese und tauscht sie bei Wachleuten gegen
Brot für sich und viele andere ein.
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Aba Lewit hat lange geschwiegen. Nun spricht er zum ersten Mal im deutschen Fernsehen über die bestialischen Verbrechen, die ihm und vielen anderen im Holocaust angetan wurden. So gewährt der heute 94-jährige Einblicke in seine Überlebensstrategien eines fünfjährigen Martyriums: In der Kanalisation des Konzentrationslagers Plászow entdeckt er von Mitinhaftierten weggeworfene Golduhren und Brillanten, sammelt diese und tauscht sie bei Wachleuten gegen Brot für sich und viele andere ein.Aba Lewit berichtet auch über die Grausamkeiten, der Mordlust und dem Sadismus des „Schächters von Plászow“, Amon Göth - vielen aus dem Spielfilm „Schindlers Liste“ von Steven Spielberg als Inbegriff des Bösen bekannt. „Ich habe die ganze Zeit nicht damit gerechnet, zu überleben. Es war ein Leben auf die
Minute. Nicht auf den Tag. Auf die Minute.“ Es fällt Aba Lewit schwer, von seinen Erlebnissen zu erzählen, aber er tut es, damit die Nachwelt davon erfährt. So berichtet er auch anschaulich davon, wie er mit einer schweren Schussverletzung monatelang im KZ im Versteck ausharrt oder wie ihm im Konzentrationslager Mauthausen/Gusen ein Sabotageakt gelingt: Er blockiert - unentdeckt - wochenlang die Kampfflugzeugproduktion der geheimen Messerschmidt-Werke. Aba Lewit legt in diesem intensiven Film seine Zeugenschaft über den unvergleichbaren Zivilisationsbruch des 20. Jahrhunderts ab, den Holocaust.
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