Ich war neunzehn

DDR, 1968
bis 00:50
Kriegsfilm
  • Schwarz-weiß Sendung
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260210225500
VPS 22:54

Themen

    Details

    Ein alter Lautsprecherwagen zuckelt durch das Brandenburger Land. „Deutsche Soldaten! Kämpfen ist sinnlos“, dröhnt eine junge deutsche Stimme. „Ergebt euch, rettet euer Leben!“. Der, der da ruft, ist Gregor Hecker . In der Uniform eines russischen Leutnants der Roten Armee kommt der 19-Jährige in seine Heimat zurück, aus der er vor 13 Jahren mit seinen Eltern emigrieren musste. Mit seinem kleinen Agitationstrupp ist er auf dem Weg von der Oder über Bernau, Sachsenhausen, Schloss Sanssouci nach Berlin.Der Frieden ist greifbar nahe, aber der Krieg noch nicht beendet - unsinnige letzte Gefechte, Chaos, Angst. Seine Ankunft in der alten Heimat ist schwer. Gregor möchte verstehen, vermitteln und steht doch zwischen den Fronten. Zwiespältig sind seine ersten Begegnungen mit den Deutschen. Er trifft einfache Leute, Mitläufer, Rückversicherer, Überläufer, eingefleischte Faschisten, Antifaschisten. Nur allmählich begreift Gregor, dass es „die Deutschen“ ebenso wenig gibt wie „die Russen“. Als sein Freund Sascha beim letzten Kampfeinsatz ums Leben kommt, steht für Gregor fest, dass er hier bleiben und am Aufbau eines neuen Deutschlands mitwirken wird.

    Hinweis

    Die Idee zu diesem Film kam Konrad Wolf nach dem berüchtigten 11. Plenum im Dezember 1965, das u.a. alle Kunst- und Kulturschaffenden der DDR zu einer stets positiven gesellschaftlichen Aussage ihrer Werke zwang. Er überlegte, wie man dennoch mit Anstand einen Film machen könne und griff auf seine Tagebuchaufzeichnungen aus den letzten Kriegstagen zurück. Konrad Wolf (1925 - 1982) emigrierte 1933 mit seinen Eltern und Geschwistern nach Moskau. Auch er war damals acht Jahre alt.Dreizehn Jahre später stand er wie Gregor als Leutnant der Roten Armee zwischen Besiegten und Siegern. Reportagenhaft geschildert, ergibt sich aus Details, Episoden und Einzelschicksalen ein eindrucksvolles und differenziertes Abbild des Jahres 1945, in dem Tragik, Komik und Poesie eng miteinander verflochten sind.Ernst Busch singt das Lied „Am Rio Jarama“Audiodeskription

    Personen

    Schauspieler:
    Rolle
    Gregor Hecker
    Wadim
    Sascha
    Sowjetisches Mädchen
    Deutsches Mädchen
    General
    Starschina
    Dsingis
    Etappenmajor
    Landschaftsgestalter
    Festungskommandant
    Adjutant
    Sturmbannführer
    Blinder Soldat
    Unteroffizier
    Regie:Konrad Wolf
    Drehbuch:Wolfgang Kohlhaase, Konrad Wolf
    Kamera:Werner Bergmann

    Hintergrundinformationen zu Personen

    Jaecki Schwarz 1 Array
    Wassili Liwanow 2 Array
    Alexej Ejboshenko 3 Array
    Galina Polskich 4 Array
    Jenny Gröllmann 5 Array
    Michail Glusski 6 Array
    Anatoli Solowjow 7 Array
    Kalmursa Rachmanow 8 Array
    Rolf Hoppe 9 Array
    Wolfgang Greese 10 Array
    Johannes Wieke 11 Array
    Jürgen Hentsch 12 Array
    Kurt Böwe 13 Array
    Klaus Manchen 14 Array
    Dieter Mann 15 Array


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