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Lawine an der Shisha Pangma: ein tragisches Unglück und offene Fragen
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Der frühe Morgen des 24. September 2014: Fünf Bergsteiger befinden sich im Aufstieg zur Shisha Pangma, einem Achttausender im Himalaya. Sie sind etwa hundert Meter unterhalb des Gipfels, als sich ein Schneebrett löst, das drei von ihnen erfasst und in die Tiefe reißt. Der Münchner Sebastian Haag und der Italiener Andrea Zambaldi werden verschüttet und kommen in der Lawine ums Leben. Der dritte, Martin Maier, kommt schwer verletzt auf dem Lawinenkegel zu liegen. Obwohl es Ueli Steck und Benedikt Böhm, den beiden anderen Bergsteigern nicht gelingt, ihm zu Hilfe zu kommen, überlebt er das Unglück. Trotz seiner Verletzungen kann er sich aus eigener Kraft in ein rettendes Hochlager schleppen.Fast zwei Jahre später bewegt der Lawinenabgang an der Shisha Pangma die Bergsteigerszene aufs Neue. Denn es stellte sich heraus, dass nach dem Unglück in den Medien eine Version der Ereignisse verbreitet wurde, die in einigen Punkten nicht dem entspricht, was tatsächlich passiert ist.„Bergauf-Bergab“ hat alle Überlebenden des Lawinenunfalls getroffen. Zum einen, um zu erfahren, wie sie das tragische Unglück verkraftet haben, zum anderen aber auch, um die Widersprüche, die im Raum stehen, aufzuklären.Michi Düchs wirft dabei in seinem Film einige grundsätzliche Fragen auf: Was treibt Menschen in die Berge? Wohin hat sich die extreme Bergsteigerei entwickelt? Und welche Rolle spielen dabei die Medien?
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